Kriegszeit

Futterrationierung

Am 13. März 1941 erhielt unser Verein Post von der SKG. Das Kriegsernährungsamt stellte der SKG ein gewisses beschränktes Quantum Hundefutter zur Verfügung. Die Abgabe des Futters sollte via Lokalsektionen über Fachgeschäfte im jeweiligen Einzugsgebiet erfolgen. Der damalige Präsident E. Schumacher schlug die Drogerie Bigler in Neuenegg als Abgabestelle vor und vermerkte in seinem Antwortbrief:

„Da wir heute schon grosse Schwirigkeiten haben mit dem Hundefutter, wäre ich Jhnen dankbar wenn diese Angelegenheit bald erledigt würde.“

15 Hunde sollten gemäss Schumacher in den Genuss des rationierten Hundefutters kommen.

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Auch Unternehmen wollten von der Not der Hundebesitzer profitieren. So pries 1943 die Mühle Wetzikon ein Futterzusatzmittel mit den folgenden Worten an:

 

„Haben Sie genügend Futter für Ihren Hund? Wenn nicht, hilft das zeitgemässe Zusatzfutter „Vitossan-H“ für Hunde. (…)“

 

Kriegsdienst

Mindestens sechs Mitglieder des KVS waren im Kriegshundedienst. Die geeigneten Mitglieder wurden vom Präsidenten per Formular für den Kriegshundedienst gemeldet. Am 31. März 1940 schrieb der damalige Präsident an einen gewissen Hauptmann Steiner:

 

"Jndem ich hoffe unserem Vaterland sechs Mitglieder des Hundesport Sensetal durch den Kriegshundedienst zuführen zu dürfen die gewillt sind ihr Aeusserstes herzugeben.“

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