Dressurkleid

Bereits 1942 war unser Verein auf der Suche nach einem neuen so genannten „Dressurkleid“ (Piqueur-Schutzanzug) für den Übungbetrieb. Mehrere Offerten-Anfragen blieben erfolglos.

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1944 fragte der Verein die Kantonale Strafanstalt Thorberg an. Die Strafanstalt wäre zwar in der Lage gewesen, den gewünschten Schutzanzug herzustellen, jedoch fehlte der Anstalt der benötigte Sackstoff. Der Preis für den Anzug hätte CHF 95.- und 6.5 Coupons betragen. Eine stattliche Summe für die damalige Zeit.

Dressurkleid2

Durch einen lustigen Zufall kam der Verein dann über Umwege doch noch zu einem Piqueur-Schutzanzug. Julius Streuli aus Fribourg war im März 1944 auf dem Bramberg mit seinem Auto unterwegs. Auf dieser Fahrt wurde er von einem Polizisten angehalten, welcher zufällig auch Mitglied unseres Vereins war. Aber lest selbst:...

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Der Schutzanzug konnte schliesslich im September 1945 in der kantonalen Strafanstalt Thorberg in Auftrag gegeben werden. Somit hatte der Kauf insgesamt rund vier Jahre gedauert.