Hundepolitik

Wir engagieren uns auch in der Diskussion rund um die Schweizer Hundepolitik. Christoph Rüedi hat zu diesem Thema zwei offene Briefe verfasst, welche du auf dieser Seite nachlesen kannst.

Offener Brief Teil I:

Hundehalter gestern, heute und morgen

Seit dem tragischen Beissunfall in Oberglatt im Dezember 2005 ist auch in der Schweiz (wie schon zuvor in Deutschland und anderen Ländern) eine hitzige politische Diskussion zum Thema Hund und Hundehalter entbrannt. Leider wird die Diskussion meist emotional und wenig sachlich geführt und es melden sich sehr viele Politiker zu Wort, die über eine ungenügende Sachkenntnis verfügen.

Die Entwicklung der letzten Jahre bezüglich Hundehaltung bewegt mich dazu, diesen offenen Brief ins Internet zu stellen. Durch aufreisserische Artikel bestimmter Boulevardzeitungen wurde auf Kosten von uns Hundehalter, aber vor allem unserer Hunde das Bild des ältesten und treuen Haustieres und Begleiters von uns Menschen stetig verunglimpft und zu einem Sündenbock degradiert! [weiter lesen]

Offener Brief Teil II:

Wie aus einem Papiertiger ein zahnloser Tiger wird

Offensichtlich hat die öffentliche Hand – das BVET – erkannt, dass die Ausbildung von 50`000 Hundehalter pro Jahr nicht so trivial in die Praxis umzusetzen ist, wie das auf dem Schreibtisch aussehen mag. Insbesondere ist die Sicherung eines hohen Qualitätstandards genügend vieler Ausbildner wie es das Departement Leuthard auf meine Anfrage im Juli an die Bundesrätin verlauten liess, keinesfalls gegeben!

Auch die Ausbildung der Ausbildner kann schliesslich nicht erzwungen werden: manch erfahrener guter Hündeler wird es sich zweimal überlegen, ob er sich all die geforderten Ausbildungsvorlagen wirklich auferlegen will (das meiste hat er bereits in früheren Kursen gelernt) oder ob er sich zurückzieht und nur noch im privaten Kreis einer kleinen Anzahl Hundeführern sein Wissen zukommen lässt. Somit laufen wir Gefahr eine Gruppe von Neueinsteigern auszubilden (theoretisch mit fraglicher praktischer Erfahrung!) und auf viel bestehendes Know How zu verzichten – ob wir uns das leisten können? [weiter lesen]

Kontaktperson Hundepolitik

Christoph Rüedi
Schnurrenmühle I 3204 Rosshäusern
P: 031 751 16 59 I N: 079 666 92 58
E-Mail: oertschi-at-bluewin.ch

Weiterführende Links

Wir empfehlen euch zu diesem Thema auch einen Besuch auf der Webseite www.lexcanis.ch.